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So 23.01.2022, 11.00 Uhr | Elbphilharmonie, Kleiner Saal

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4. Kammerkonzert

Rachmaninow, Proto, Finzi, Juon

Sergej Rachmaninow: Trio Élégiaque Nr. 1 g-Moll

Frank Proto: Trio für Violine, Viola und Kontrabass

Gerald Finzi: Eclogue für Klavier und Streicher op. 10

Paul Juon: Klaviersextett op. 22

Violine: Solveigh Rose
Violine: Myung-Eun Lee
Viola: Bettina Rühl
Violoncello: Thomas Tyllack
Kontrabass: Katharina von Held
Klavier: Rupert Burleigh

Im 4. Kammerkonzert kommen eine Streichergruppe und ein Pianist zusammen, um ein europäisch-amerikanisches Programm zu Gehör zu bringen: Als Kontrabassist und Komponist zeigt der New Yorker Frank Proto eine erstaunliche Produktivität und bereichert mit seinen vielfältigen Stücken das Kontrabassrepertoire; in seinem Trio kombiniert er jazzige Merkmale mit klassisch orientierten Strukturen. Inspiriert von der pittoresken englischen Landschaft bei Painswick, Gloucestershire, konzipierte Gerald Finzi sein nostalgisches Stück Eclogue zunächst als Klavierkonzert und schuf damit eine elegische musikalische Darstellung von Natur. Das Sextett op. 22 des auf Kammermusik fokussierten russisch-schweizerischen Komponisten Paul Juon ist dem Spätstil Brahms’ verpflichtet – zwischen russischer Melodik und „düsterem nordischem Kolorit“, wie er seine Musiksprache beschrieb. Berühmter Studienkollege Juons aus seinen Moskauer Jahren war Sergei Rachmaninow, dessen melancholisches Trio élégiaque Nr. 1 im Konzert erklingt und an Tschaikowskys Trio in a-Moll für die gleiche Besetzung erinnert.

Ort: Elbphilharmonie, Kleiner Saal, Platz der Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg

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